Effektiv und erfolgreich: Der optimale Tag im Homeoffice

Im letzten Beitrag habe ich erläutert, wie ich die „Eisenhower-Matrix“ auf meine persönliche Bedürfnisse zugeschnitten habe.

Heute möchte ich Ihnen darstellen, wie es gelingt, mit Hilfe dieses Tools, im Zusammenspiel mit Ihrer todo-Liste und des Tageplanes, einen effektiven und erfolgreichen Tag im Homeoffice umzusetzen.

Auf geht’s!

08.00 – 09.00 Uhr: 

Vermeiden Sie alle möglichen Ablenkungen und widmen Sie sich gleich zu Beginn des Tages der ersten A-Plus-Aufgabe.

Die Erledigung dieser Aufgabe ist sowohl wichtig als auch dringend, vielleicht sogar unangenehm – umso schöner, wenn Sie zügig einen grünen Haken dahinter machen können!

Nur zur Erinnerung: Diese Aufgabe haben Sie am Vorabend im Rahmen Ihrer Tagesplanung auf Platz 1 gesetzt.

09.00 – 10.30 Uhr: 

Nach einer Micro-Pause richten Sie ihr Augenmerk auf die A-Aufgaben und planen z.B. alle Projekte mit Zeitfenstern vernünftig durch.

10.30 – 11.00 Uhr: 

Nach einer erneuten Micro-Pause warten weniger anstrengende Tätigkeiten auf Sie:

  • Lesen und bearbeiten Sie Ihre E-Mails – aber zunächst nur die, die Sie problemlos und schnell beantworten können.
  • Nehmen Sie sich Zeit für eventuelle Telefonate.

11.00–12.00 Uhr: 

In diesem Zeitfenster bearbeiten Sie Ihre B-Aufgaben gemäß Tagesplan zügig und effizient.

12.00–13.00 Uhr: 

Zeit für eine großzügige Mittagspause!

Gehen Sie, wenn möglich, an die frische Luft und nehmen Sie nur leichte Kost zu sich.

Ein voller Bauch studiert nicht nur nicht gern, sondern verhindert auch zuverlässig die Freisetzung neuer Energien für den zweiten Teil des Tages.

13.00–14.00 Uhr:

Diese Stunde ist für Ihre E-Mails, Ihre Post sowie für Ihre C-Aufgaben reserviert.

Alles, was Sie in dieser Stunde nicht schaffen

  • sollten Sie auf den nächsten Tag schieben,
  • wenn möglich delegieren oder
  • noch einmal überprüfen, ob es sich nicht um eine P-Aufgabe handelt. Wenn ja: Ab damit in den Papierkorb!

14.00–16.00 Uhr: 

Nach einer weiteren kurzen Pause nutzen Sie diese zwei Stunden für die strategisch wichtigen weiteren A- und B-Aufgaben.

Auch hier gilt: Arbeiten Sie voll konzentriert und lassen Sie möglichst keine Ablenkungen zu. Gerade im Homeoffice sind Sie für solche „Störungen“ besonders anfällig!

Eines müssen Sie sich jeden Tag immer wieder vergegenwärtigen:

In dieser Zeit arbeiten Sie heute an den Erfolgen von morgen!

16.00–17.00 Uhr: 

Nehmen Sie sich noch einmal eine Stunde Zeit für E-Mails, Gespräche, Meetings oder Telefonate.

17.00–17.30 Uhr: 

Jetzt ist es Zeit Bilanz zu ziehen:

„Habe ich alles geschafft, was ich mir für heute mit Hilfe meiner Planungsinstrumente vorgenommen hatte?“

Wenn ja: Ganz herzlichen Glückwünsch!

Wenn nein: Wann hat es „geklemmt“? Vielleicht gegen 14.37 Uhr, als Sie das eingehende Telefongespräch von Tante Berta doch angenommen und sich dummerweise bis 15.14 Uhr „verquatscht“ hatten?

Da hilft nur eins: Beim nächsten Mal höflich einen Rückruftermin für 17.45 Uhr vereinbaren.

Ganz wichtig: Erstellen Sie einen Tagesplan für den nächsten Tag!!

ab 17.30 Uhr: 

Chapeau, alles geschafft!!

Genießen Sie Ihren Feierabend in vollen Zügen: Endlich Zeit für Privates (und vergessen Sie bitte den Rückruf bei Tante Berta um 17.45 Uhr nicht!).

 

Herzlichst

Ihr Joachim Lenz

 

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